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Industrie- und Logistikimmobilienindex IWIP

Der führende Marktindikator für Mietpreisentwicklung bei Lager-, Logistik- und Produktionsimmobilien

IWIP-Index und Vergleichsreihen (Basisjahr 2012 = 100)

Basisjahr 2012 = 100, qualitätsbereinigte Mietentwicklung auf Grundlage eines hedonischen Regressionsmodells. Der gestrichelte Linienabschnitt von 2025 nach 2026 (P) kennzeichnet die IndustrialPort-Prognose.

Achtung: Die Werte für 2025 wurden von IndustrialPort berechnet, während die Berechnungen der Jahre bis 2023 vom Institut der deutschen Wirtschaft durchgeführt wurden. Unverändert blieb hingegen die Methodik.

Quellen: Mietdaten von IndustrialPort und Partnerunternehmen, Auswertung vom Institut der deutschen Wirtschaft (bis 2023) danach von IndustrialPort; VPI = Verbraucherpreisindex (https://genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/61111/table/61111-0002/, Stand: 23.06.2026)


Prognose 2026 (IWIP)

  • Für Logistikimmobilien geht die Prognose von einer weiter steigenden Mietentwicklung aus.
  • Demgegenüber sinken die Mieten für Lager und Produktion, weshalb der Gesamtindex erstmals seit dem Corona-Jahr 2020 wieder fällt.
  • Zugleich steigt der VPI weiter, wodurch sich insgesamt eine negative Wertentwicklung ergibt.
  • Außerdem fallen Produktionsimmobilienmieten das zweite Jahr in Folge – ein deutliches Zeichen für den Zustand des produzierenden Mittelstandes.
  • Maßgeblich für den Anstieg der Logistikmieten sind Near-shoring und der Rückgang der inländischen Produktion, der dazu führt, dass vormals in Deutschland produzierte Güter nun aus dem Ausland eingeführt und umgeschlagen werden.

Ergebnisse 2025

  • Für das Jahr 2025 weist der Industrie- und Logistikimmobilienindex IWIP eine nahezu stagnierende Entwicklung der Mietpreise für Lager-, Logistik- und Produktionsimmobilien in Deutschland aus. Insgesamt ergibt sich demnach ein leichtes Plus von +0,1 %.
  • Im Lagersegment zeigen sich moderate Mietzuwächse von +0,7 %, während Logistikimmobilien mit +1,9 % die stärkste positive Entwicklung verzeichnen. Produktionsimmobilien bilden hingegen das Schlusslicht und weisen einen Rückgang von -1,1 % auf.
  • Damit ergibt sich ein heterogenes Marktbild: Während lager- und logistiknahe Nutzungen stabilisieren bzw. zulegen, bleibt der Produktionsbereich unter Druck. Von einer flächendeckenden Markterholung kann keine Rede sein.
  • Gleichzeitig steigt der Verbraucherpreisindex (VPI) im gleichen Zeitraum um +2,2 % gegenüber dem Vorjahr und liegt damit deutlich über der Mietentwicklung im Industrie- und Logistikimmobilienmarkt. Real verlieren die Mieten weiter an Kaufkraft – folglich setzt sich die Entkopplung von Inflation und Mietwachstum fort.

Rückblick 2024

zum IWIP-Bericht
  • Im Jahr 2024 zeigt der Industrie- und Logistikimmobilienindex IWIP eine weiterhin positive Entwicklung der Mietpreise für Lager-, Logistik- und Produktionsimmobilien in Deutschland mit einem Anstieg von +3,5%.
  • Besonders hervorzuheben ist, dass die Wertentwicklung aller analysierten Immobilienkategorien – wenn auch teilweise knapp – die des Verbraucherpreisindex (VPI) übertrifft.
  • Lager– und Produktionsimmobilien verzeichnen dabei einen Anstieg von jeweils +3,1%, während Logistikimmobilien mit einem Plus von +4,5% an der Spitze liegen.
  • Insgesamt liegt die Wertentwicklung mit +3,5% unter dem Vorjahreswert von +4,5%, wobei die Logistikentwicklung sich mit +4,5% nahezu halbiert hat. Auch der VPI fällt mit einem Zuwachs von +2,2% deutlich hinter den Anstieg des Vorjahres von +5,9% zurück.

IWIP-Index – unterstützt von

Engel & Völkers Argetra Savills
Aengevelt ImmoWert TÜV SÜD ImmoWert
Aquila Capital REAG Duff & Phelps Beno
BEOS Palmira Wüest Partner

DIE Industrieimmobilien-Index (IWIP) METHODIK

In Zeiten fortschreitender Globalisierung und zunehmender Integration der Finanzmärkte sind Unternehmen verstärkt in mehreren Ländern und Immobilienteilmärkten tätig. Ihr Ergebnis hängt zunehmend vom Wissen über die regionalen Besonderheiten in den einzelnen Teilmärkten ab, in denen sie investieren. Darüber hinaus versuchen professionelle Anleger, Chancen und Risiken im Vorfeld einer Investition zu erkennen. Solche Effekte lassen sich am Besten durch die Verwendung eines Indexes identifizieren. Ein solcher Index stellt die gesamte Bandbreite des Marktes dar, ohne Lücken, ohne Überschneidungen und frei von jedweden subjektiven Sichtweisen.

Industrieimmobilien-Index (IWIP)

Der IWIP-Index, erstellt von IndustrialPort in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), erfüllt diese Anforderungen. Zudem wird er von Profianlegern deutschlandweit zur Analyse von Anlagen, zur Messung der Mietwertentwicklung, zur Portfoliostrukturierung, zur Absicherung und zur Erstellung von Immobilienfonds verwendet.

Mittels der Subindizes für Lager-, Logistik- und Produktionsimmobilien, zusätzlich unterteilbar in die drei Ausstattungsklassen einfach, funktional und modern sowie räumlich nach neun verschiedenen Standorteignungs-Klassen, ermöglicht die IWIP-Index-Strategie den Kunden, die Erstellung von Portfolios und Einzelassets auf kohärente und konsistente Weise zu überwachen. Dadurch werden Benchmark-Fehlpassungen und nicht kompensierte Risiken vermieden.

VOLLSTÄNDIGE ABDECKUNG DER MIETBETRACHTUNG IM DEUTSCHEN INDUSTRIEIMMOBILIENMARKT

Die IWIP-Index-Reihe – Vorteile des IWIP-Index:

  • Deutschlandweite Abdeckung: Auf Basis aller rund 11.000 Gemeinden bietet der IWIP-Index eine umfassende Darstellung der Mietpreisentwicklung in ganz Deutschland.
  • Messung und Zuschreibung der Wertentwicklung: Branchenführender Index für Mandate in Deutschland mit regionalen Nutzungsarten- und Ausstattungsspezifika sowie anderen Teilmengen. Diese stehen für gezielte Anlagemandate bereit.
  • Research: Die auf Research basierenden Indizes und Analysen von IndustrialPort helfen institutionellen Investoren, werthaltigere Portfolios aufzubauen und zu verwalten.
  • Produktentwicklung: IndustrialPort entwickelt innovative Indizes, die von der Investmentbranche verwendet werden.
  • Konsistenter Rahmen: Alle IWIP-Subindizes bieten einen Bausteinansatz mit einer wissenschaftlichen Methodik. Damit erkennen Anleger verdeckte Risiken, Lücken oder Überschneidungen.
  • Replizierbarkeit: Mindestanforderungen an die Datenmenge für die einzelnen Subindizes, um die Größe der einzelnen Anlagemöglichkeiten widerzuspiegeln und die Replizierbarkeit der Indizes zu erleichtern.

Unser Bausteinansatz — Moderne Index-Strategie

Die IndustrialPort-Indizierung bietet einen modernen, nahtlosen und vollständig integrierten Ansatz zur Messung der gesamten Mietentwicklung, ohne Lücken oder Überschneidungen.

Modern

Entwickelt, um einzelne Teilmärkte zu bewerten. Auf einer innovativen Berechnungsmethode basieren der IWIP-Index und seine Sub-Indizes. Damit bieten sie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Bedarf an einem stabilen Index sowie der flexiblen und individuellen Auswertbarkeit.

Nahtlos

Das gesamte Bundesgebiet und alle Industrie-Immobilien-Klassen deckt der IWIP-Index ab. Außerdem werden alle IndustrialPort-Subindizes nach der gleichen Berechnungs-Methode erhoben. Sie decken alle räumlichen und gebäudespezifischen Teilmärkte mit nicht-überlappender Größen- und Alterssegmentierung ab.

Integriert

Einheitliche Methodik für jedes Marktsegment. Während andere Anbieter entweder eine umfragebedingte Marktstimmung oder die komplette Mietpreisänderung darstellen, ermittelt IndustrialPort streng mathematisch die werttreibenden Unterschiede der einzelnen Ausstattungsmerkmale. Zusätzlich werden ausstattungsgetriebene Auswirkungen auf die Veränderung der Miete getrennt von marktgetriebenen Mietsteigerungen betrachtet. IndustrialPort legt großen Wert auf die Nachvollziehbarkeit seines Indexes und veröffentlicht zu jeder Indexerhebung die Ergebnisse in Gutachtenform. Für IndustrialPort hat die Investierbar- und Replizierbarkeit seines Indexes große Relevanz. Deshalb werden Vergleichsprüfungen zu anderen Immobilienindizes durchgeführt.

IWIP Index entdecken

Professionelle Marktindikatoren für Industrie- und Logistikimmobilien

Zum IWIP-Gutachten IPEP Benchmarktool Kostenlose Beratung

Zusätzlich zum IWIP-Index analysieren wir auch die Marktstimmung im Industrieimmobilien-Sektor. Hier finden Sie die Ergebnisse der vergangenen Jahre:

  • 🔗 2026 - IndustrialObserver
  • 🔗 2025 2. Halbjahr - IndustrialObserver
  • 🔗 2025 - IndustrialObserver
  • 🔗 2024 - IndustrialObserver
  • 🔗 2023 - IndustrialObserver
  • 🔗 2022 - IndustrialObserver

Marktberichte

Die IndustrialBundle liegen ab sofort für alle über 11.000 deutsche, sowie 63.000 europäische Städte und Gemeinden vor. Sie beinhalten detaillierte Analysen und Auswertungen von Standorteignungen, Mietpreisen, Liegenschaftszinsen und statistische Basisdaten. Zum Produkt

Hallenbewertung

Mit der IndustrialQuickValuation werden erstmals in einer Online-Bewertung verschiedene Hallenqualitäten, regionale und objekttypische Hallenmietpreise, Bodenrichtwerte, Instandhaltungs- und Verwaltungskosten berücksichtigt. Zum Produkt

B2B-Verkauf

Bitte beachten Sie, dass sich unser Angebot ausschließlich an gewerbliche Kunden (B2B) richtet.
IndustrialPort GmbH & Co. KG Regulated by RICS
Rodergasse 15
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E-Mail: info@industrialport.net Telefon: +49 (0)6126 9 79 00 02

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